Offshore-Windparks wachsen in Größe und Kapazität, aber die Logistik bleibt eine der größten Herausforderungen. Serviceschiffe, Offshore-Krane und Hubschrauber sind teuer, langsam und wetterabhängig. Heavy-Lift-Drohnen bieten eine schnelle und flexible Alternative.
1. Keine Wartezeiten auf Serviceschiffe
Die Buchung eines Serviceschiffes dauert typischerweise Tage bis Wochen. Eine Heavy-Lift-Drohne kann, bei SORA-Zertifizierung und guter Vorbereitung, typischerweise innerhalb von 48 Stunden eingesetzt werden.
2. Direkte Lieferung an der Turbine
Eine Drohne landet nicht auf der Plattform, sie platziert die Nutzlast genau dort, wo sie benötigt wird: an der Gondel oder auf der Serviceplattform. Weniger Handlingsschritte bedeuten weniger Beschädigungsrisiko und weniger Arbeitszeit für Techniker in der Höhe.
3. Bis zu 200 kg Nutzlast
Mit der FlyingBasket FB4 können Nutzlasten bis zu 200 kg transportiert werden. Dies eröffnet die Möglichkeit für schwere Ersatzteile, Werkzeugkisten und elektrische Komponenten.
4. Unabhängigkeit von Seebedingungen
Serviceschiffe sind durch Wellenhöhe begrenzt. Drohnen sind durch Windgeschwindigkeit begrenzt. In vielen Situationen, in denen ein Schiff nicht fahren kann, kann eine Drohne fliegen, was die Betriebsflexibilität erhöht.
5. Niedrigere Gesamtkosten bei der richtigen Anwendung
Ein Hubschrauber kostet leicht 5.000 bis 15.000 € pro Stunde. Für die Lieferung kleiner aber kritischer Nutzlasten ist eine Heavy-Lift-Drohne in den Gesamtkosten erheblich günstiger, besonders wenn Fahrzeit und Handlingskosten berücksichtigt werden.
Fazit
Heavy-Lift-Drohnen ersetzen nicht das gesamte Serviceschiff, aber sie ergänzen es perfekt für Fälle, in denen Geschwindigkeit, Zugänglichkeit und Kosten entscheidend sind. Drone Lift ist heute bereits in diesem Markt operativ tätig.


